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Hörprobe


Die Wege der beiden Zürcher Posaunisten Bernhard Bamert und Andreas Tschopp kreuzen sich schon seit mindestens 15 Jahren in den verschiedensten Grossformationen und Projekten des Schweizer Jazz unentwegt, was ihnen unter anderem Gelegenheit gab, ihr gemeinsames Interesse für die klassische Moderne zu entdecken. Als Bernhard begann, Duette für Querflöten unter anderem von Hindemith und Peter Mieg für Posaunen zu bearbeiten, war Andreas deshalb der erste, der bereit war, sich auf die Erarbeitung dieser virtuosen Stücke auf einem Instrument einzulassen, welches man sonst gemeinhin (leider!) mit martialischen Fanfaren oder allenfalls getragenen Balladen in Verbindung bringt. 

Die Zusammenarbeit hat sich als äusserst fruchtbar erwiesen, es entstanden zusätzlich etliche Eigenkompositionen und Improvisationen, welche die „Grenzzonen“ zwischen klassischer Interpretation und Jazz in ein äusserst inspirierendes Experimentierfeld verwandeln. Die Rosinen dieser Zusammenarbeit sind nun auf der CD zu hören, welche am 18. Februar 2016 im BeJazz Club Vidmarhallen getauft wurde und bei ANUK Label erschienen ist.

 

Ein paar Erklärungen zum Programm von Bernhard Bamert:

„Ein besonderer Schwerpunkt im Programm bilden Kanons. Sie üben auf mich seit ich Musik für Formationen ohne Harmonieinstrument schreibe, wie tré, G.A.P. (Gruppe anonymer Posaunisten), Blechgenossen und Vertigo Trombone Quartet, eine stetig wachsende Faszination aus. Die meisten meiner eigenen Duette und Fremdkompositionen des Programms dieses Duos sind Kanons oder beinhalten Kanons.

Diese Gewichtung auf die Kontrapunktik beeinflusst auch unsere improvisatorische Arbeit stark.

Ich sehe die Arbeit mit dem Duo auch als einen wichtigen Schritt zu einem Werk, das ich am 18. Oktober 16 im Moods anlässlich meines „Artist in Residence“ aufführen werde. Ich schreibe dafür eine Art instrumentale Messe für Posaunenquartett und Saxophonquartett. Titel: Messe gegen den Monotheismus.“